Projekte

Die Gewinne aus dem WM Slam werden in diese drei gemeinnützigen Fußballprojekte fließen. Wir haben uns dabei für ein lokales, ein nationales und ein internationales Projekt entschieden. Wer ein Projekt unterstützen möchte findet so leicht eins, das zu ihm passt.

 

Projekt 1: Türkiyemspor „Nachtfußball“


Das lokale Projekt „Nachtfußball“ wird von dem Kreuzberger Fußballclub Türkiyemspor Berlin geplant. Hier soll Jugendlichen, die sich in den Abendstunden rund um das Kottbusser Tor aufhalten, die Möglichkeit eröffnet werden, in einer Kreuzberger Turnhalle unter Anleitung eines Trainers und Sozialarbeiters Fußball zu spielen. Das Projekt soll im September 2010 starten.

 

Projekt 2: Show Racism the Red Card - Deutschland

 

Das nationale Projekt „Show Racism the Red Card – Deutschland“ (SRtRC) ist ein jüngst gegründeter Ableger des gleichnamigen englischen Projekts. Als gemeinnütziges Projekt wird politische Bildung für Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 8 bis 13 Jahre angeboten. Kerngedanke ist, die Vorbildfunktion von ehemaligen und aktiven Profisportler/innen in die politische Bildung zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen der Fußball-Bundesliga werden Workshops in den Klassen, aber auch in den Räumlichkeiten der Fußballstadien angeboten. So können Kinder in direkten Kontakt mit ihren Vorbildern gebracht werden und von und durch diese lernen.

 

Projekt 3: Active School Initiative “Fair Play”

 

Das internationale Projekt „Active Schools Initiative“, eine kleine Non-Profit-Organisation mit Büros in Kapstadt und Johannesburg, plant, die Fußball-Begeisterung der Kinder in den Townships Südafrikas noch lange über die Weltmeisterschaft hinaus wach zu halten. An Schulen in verschiedenen von Gewalt und Armut gekennzeichneten Communities sollen Fußballprogramme dazu genützt werden, um Kindern und Jugendlichen nachmittags sichere und kinderfreundliche „Spielräume“ zu schaffen, mit ihnen gewaltfreie Konfliktlösungs- und Sozialkompetenzen zu erarbeiten und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Regelmäßige Community-übergreifende Turniere sollen außerdem eine Plattform für interkulturelle Begegnung und Anti-Rassismus-Arbeit darstellen.

 
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